Höchstgeschwindigkeit auf der Müritz

 

25 km/h Höchstgeschwindigkeit für Sportfahrzeuge mit Maschinenantrieb auf Seen und seeartigen Erweiterungen mit einer Gewässerbreite von mehr als 250 m außerhalb des ufernahen Schutzstreifens.

Als ufernaher Schutzstreifen gilt eine 100 m parallel zur Uferlinie (Land-Wasser-Übergang)verlaufende Wasserlinie.

MEW-km 149,5 bis 152,0 Binnenmüritz: 

Vom Stadthafen Waren bis zur Einfahrt zum Eldenburger Kanal

bzw. bis zum Fahrgastanleger„Waldschänke“(Müritzhals):  12 km/h


Auf der Müritz gibts es keine Großschiffahrt (bedingt durch die Abmessungen der Schleusen zur Elbe und Havel). Nur Fahrzeuge des WSA, der Wapo, Arbeitsschiffe und Fahrgastschiffe sind unterwegs. Anruf: VHF Kanal 10 (156.500 MHz)Die östliche Lage bringt der Müritz kontinentaleres Klima. Das bedeutet, dass in der Regel die Sommer wärmer und die Winter kälter sind als im westlichen Deutschland. Durch die Größe des Sees ensteht in unmittelbarer Umgebung oft ein eigenes Microklima. Die gewaltige Wassermenge und die unterschiedlichen Temperaturen haben auch Einfluss auf die Bildung und Zugbahn von Gewittern. Schnell können sich lokal Gewitterzellen entwickeln, die gerade für Wassersportler gefährlich sind


Pegel Waren und Stauziele der Mecklenburgischen Oberseen

Als die Mecklenburger Seenplatte durch Kanäle miteinander verbunden waren, wurde rasch deutlich, dass dem vermeintlichen Überfluss auch ein nicht unerheblicher Mangel an Wasser gegenübersteht. So ergab es sich,  dass im Rahmen der Wasserwirtschaft, jener zielbewussten Ordnung der Nutzung des ober- und unterirdischen Wasserdargebotes, Umgangsformen für dieses Juwel der Natur vereinbart wurden, die dem Erhalt einer imposanten Natur genügen und vielfältige Nutzungen ermöglichen.  Aus Jahrhunderte währenden Naturbeobachtungen und akribischen Wasserstandsaufzeichnungen wurden die heutigen Wasserbewirtschaftungs regeln für diesen Naturspeicher entwickelt, deren Richtschnur im Folgenden kurz erläutert wird:

Gegenwärtig erfolgt die Bewirtschaftung der Mecklenburger Oberseen (MOS ) durch die (oder) gemäß den Vorgaben der Wasserwirtschaftsbehörden Mecklenburg-Vorpommerns (das Staatliche Amt für Natur und Umwelt) getrennt nach einer Anstauperiode von Oktober bis April und einer Abgabeperiode von Mai bis September. Der Bewirtschaftung liegt ein oberes Stauziel mit NHN + 62,35 m, entsprechend 220 cm und ein unteres Stauziel mit NHN + 61.80 m, entsprechend 165 cm am Pegel Waren, zugrunde. Die Staulamelle beträgt somit 55 cm. Das Wasservolumen dieser Staulamelle umfasst bei einer Seenoberfläche vom 203 qkm etwas mehr als 110.000.000 m³. Für die Anstauperiode werden monatsvariable Stauziele bestimmt, die zum einen auf eine vollständige Speicherfüllung bis Ende April ausgerichtet sind und zum anderen ein übermäßiges Überschreiten des oberen Stauzieles verhindern sollen. Die sich aus den monatsvariablen Stauzielen ergebende Speicherlinie wird in diesem Zeitraum beständig angestrebt und dient als Orientierung zur Speicherfüllung.

Die Annahme, dass die Müritz allein schon aufgrund ihrer flächenmäßigen Größe stets auch Wasser im Überfluss bereithält, kann allenfalls dem flüchtigen Betrachter genügen. Nachdem bereits vor Jahrhunderten viele Seen der Mecklenburger Seenplatte durch Kanäle miteinander verbunden waren, wurde rasch deutlich, dass dem vermeintlichen Überfluss auch ein nicht unerheblicher Mangel an Wasser gegenübersteht. So ergab es sich,  dass im Rahmen der Wasserwirtschaft, jener zielbewussten Ordnung der Nutzung des ober- und unterirdischen Wasserdargebotes, Umgangsformen für dieses Juwel der Natur vereinbart wurden, die dem Erhalt einer imposanten Natur genügen und vielfältige Nutzungen ermöglichen.  Aus Jahrhunderte währenden Naturbeobachtungen und akribischen Wasserstandsaufzeichnungen wurden die heutigen Wasserbewirtschaftungs regeln für diesen Naturspeicher entwickelt, deren Richtschnur im Folgenden kurz erläutert wird:

Gegenwärtig erfolgt die Bewirtschaftung der Mecklenburger Oberseen (MOS ) durch die (oder) gemäß den Vorgaben der Wasserwirtschaftsbehörden Mecklenburg-Vorpommerns (das Staatliche Amt für Natur und Umwelt) getrennt nach einer Anstauperiode von Oktober bis April und einer Abgabeperiode von Mai bis September. Der Bewirtschaftung liegt ein oberes Stauziel mit NHN + 62,35 m, entsprechend 220 cm und ein unteres Stauziel mit NHN + 61.80 m, entsprechend 165 cm am Pegel Waren, zugrunde. Die Staulamelle beträgt somit 55 cm. Das Wasservolumen dieser Staulamelle umfasst bei einer Seenoberfläche vom 203 qkm etwas mehr als 110.000.000 m³. Für die Anstauperiode werden monatsvariable Stauziele bestimmt, die zum einen auf eine vollständige Speicherfüllung bis Ende April ausgerichtet sind und zum anderen ein übermäßiges Überschreiten des oberen Stauzieles verhindern sollen. Die sich aus den monatsvariablen Stauzielen ergebende Speicherlinie wird in diesem Zeitraum beständig angestrebt und dient als Orientierung zur Speicherfüllung.

Müritz-Elde Wasserstraße

Müritz-Elde-Wasserstraße
Müritz-Elde-Wasserstraße

Schiffahrtszeichen

SCHIFFAHRTSZEICHEN.doc
Microsoft Word Dokument 186.0 KB

Schallsignale

Flaggenalphabet

Seekarten für die Müritz und weiter

Nautische Veröffentlichungen

Verlagsgesellschaft mbH, D 24399 Arnis

Sportschiffahrtskarten Binnen 2

Berlin und Mecklenburger Gewässer

ISBN 3-926376-11-2

mit CD für Navigation

Umrechnung von bft, m/s,km/h, kn und mi/h

Flaggenführung

Sie ist die wichtigste an Bord. Für Deutsche ist sie die Bundesflagge.

Sie wurde 1949 mit ihren schwarz-rot-goldenen Streifen als offizielle Flagge der Bundesrepulik Deutschland eingeführt.

Jeder Deutsche darf auf seinem Schiff ausschließlich die Bundesflagge als Nationale am Heck führen.

Auf Seeschiffahrtsstraßen, Küstengewässer, auf See und im Ausland muß er die Nationalflagge führen. Dazu gehören in Deutschland u.a.

der Nord-Ostsee-Kanal, die Elbe unterhalb des Hamburger Hafens, die Weser unterhalb Bremen und die Ems unterhalb Papenburg.

Andere Flaggen, wie Europaflaggen, Piratenflaggen, Fantasieflaggen und Verbandsflaggen haben am Heck nichts zu suchen.

Übrigens: Auf Booten werden „Flaggen“ geführt - eine „Fahne“ hat allenfalls der betrunkene Skipper.

 

 

EINE KLEINE SAGE ZUR MÜRITZ

Die Bernsteinnixe
In der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands, liegt der Sage nach ein
großer, schöner Bernstein von wundersamer Durchsichtigkeit; aber kein Mensch
darf ihn sehen. Die Bernsteinnixe bewacht ihn in einem aus lauter kleinen
Bernsteinstücken bestehenden, wunderschönen Palast in einer der tiefsten Stellen der Müritz.
Wenn sich ein  Fahrzeug zufällig dem Bernsteinpalast nähert, so bleibt es wie
angezaubert stundenlang sitzen. Wer wissentlich es tut, ist des Todes. Fischer
und Schiffer meiden möglichst die Stelle, wo der Sage nach die Nixe haust.
(Karl Friedrich Adolf Konrad Bartsch, 1832-1888)

Literatur

Mit Butler und Bootsmann
von Henry M. Doughty
Wie eine Zeitreise ins ausklingende 19. Jahrhundert liest sich der Reisebericht „Mit Butler und Bootsmann“ von Henry M. Doughty, der 2001 erstmals auf deutsch erschienen ist. Über hundert Jahre ist es her, dass der englische Landedelmann mit Butler, zwei Matrosen und seinen zeichnerisch begabten Töchtern zu einem der spektakulärsten Törns der deutschen Binnenschifffahrt aufbrach: Von Friesland über die westdeutschen Kanäle, Hamburg und die Elbe, die Mecklenburgischen und Märkischen Gewässer bis nach Böhmen führte seine zweijährige Tour mit einem ausgebauten Lastensegler. Was er zwischen British Breakfast und Fünfuhrtee erlebt, schildert er ebenso anschaulich wie amüsant.
Dieser Reisebericht ist wegen seines charmanten Erzählstils, der vielen besuchten Orte und der liebevoll beschriebenen Menschen und Legenden ein Lesevergnügen – nicht nur für Wassersportler und Heimatgeschichtler. Neben den Federzeichnungen der Töchter des Autors enthalten beide Ausgaben mehrere farbige Karten, die der englischen Originalausgabe von 1894 nachempfunden sind.
Mit Butler und Bootsmann – Ein Bootstörn anno 1890/91 von Friesland über die mecklenburgischen Seen bis nach Böhmen
ISBN: 978-3-9808910-8-0

Die Müritz

Die Geschichte einer Landschaft  und ihrer Bewohner rund um Deutschlandds größten Binnensee

von Axel Müller

Herausgeber Landkreis Müritz

Zum Amtsbrink 2

17192 Waren (Müritz)

 

Waren Einst  und Jetzt  

von Friedrich-Wilhelm Kruse und Jürgen Kniesz

Herausgeber: Warener Museums- und Geschichtsverein e.V.

ISBN: 978-3-86595-297-4

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